US-Außenminister John Kerry und der russische Außenminister Sergej Lawrow am 13. September in Genf (v.l.n.r.).
Der
amerikanische Außenminister und der russische Außenminister haben sich in Genf darauf verständigt, dass
die syrische Regierung innerhalb einer Woche eine Liste über sämtliche
Chemiewaffenbestände übergeben muss. UN-Inspekteure sollen spätestens bis
November Zugang zu den Lagerstätten erhalten. Bis Mitte 2014 sollen dann alle
syrischen Chemiewaffen außerhalb des Landes zerstört werden.
Die syrische Regierung hat zudem zugesagt die Chemiewaffen-Fabriken
zu zerstören und nie wieder solche Waffen herzustellen.
Die Interpretation des Abkommens fällt aber bei Amerikanern und Russen nicht gleich aus: Obama drohte erneut mit
einem Militärangriff, sollte Syrien die Zusammenarbeit verweigern. Mit Hilfe dieser Drohung will Obama die syrische Regierung zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen zwingen.
Putin hingegen stimmte einem Militärschlag
nicht zu. Erst im Falle eines Bruche des Abkommens wolle er über andere Lösungen nachdenken. Hier seien wiederum friedliche, also diplomatische, Lösungen vorzuziehen.
Verfasserinnen: Cristina (wer noch?)
Quellen:

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen