Montag, 14. Oktober 2013

Analyse: Was erschwert demokratische Entwicklungen in Syrien? II


Abbildung: Präsident Assad in Militäruniform.
Bildquelle: scrapetv.com

Schon im 1. Weltkrieg wurde das Osmanische Reich geteilt und von verschiedenen Europäischen Mächten (hauptsächlich Frankreich) mit Gewalt regiert. Da damals schon die Wohlhabenden begünstigt wurden und die arme Bevölkerungsschicht, welche einen Großteil der Einwohner ausmachte, klein gehalten wurde sowie demokratische Bewegungen von der Kolonialmacht abgewürgt wurden, konnte kein Grundstein für eine Demokratie gelegt werden.

2 Jahre nach der offiziellen Unabhängigkeit Syriens (1946 n. Chr.) entstand der Staat Israel. Zwischen den beiden Nachbarstaaten herrscht seitdem ein stetiger militärischer Konflikt, wodurch den militärischen Befehlshabern kontinuierlich mehr Macht zukam. So gewannen sie auch an politischer Bedeutung, da sie Einfluss auf die Staatsausgaben bekamen. Seit dem Militärputsch 1970, angeführt von Hafis al-Assad, herrscht in Syrien eine Diktatur. Zusammenfassend kann man sagen, dass ein weiterer Grund für die Stabilität der Diktatur in der ständigen Dominanz des Militärs liegt.  


Verfasser: Andreas, Mirko.

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