Montag, 14. Oktober 2013

Geschichte Syriens I: Osmanisches Reich und französische Mandatszeit


    
Neuaufteilung des Osmanischen Reichs nach dem 1. Weltkrieg. Das spätere Syrien wird französisches Mandatsgebiet. Bei dieser Abbildung ist allerdings Vorsicht geboten. Sie stellt einen Plan von der Konferenz von Sèvres dar, wurde aber niemals so umgesetzt. Die Italienische Zone beispielsweise war letztendlich viel kleiner, zu einem autonomen Kurdistan im Osten kam es nie - bis heute sind die Kurden das größte Volk ohne eigenen Staat.


Da nach dem 1. Weltkrieg das Osmanische Reich zerfiel, teilten sich die Alliierten den Nahen Osten unter sich auf. Das Gebiet dem Syrien heute entspricht, galt damals als französisches Mandatsgebiet. Die Franzosen, welche auch zu den alliierten Mächten gehörten, wollten sich durch dieses Mandatsgebiet vor allem Rohstoffe (Erdöl, usw.) sichern und sich zudem noch ein Standbein im Nahen Osten verschaffen.
Als Verwaltungsbeamten und Soldaten wurden von den Franzosen vor allem Mitglieder der Minderheiten der Christen und Alawiten eingesetzt. Sunniten und Kurden, welche die Mehrheit der Bevölkerung bildeten, wurden nicht miteinbezogen. Das französische Mandatsgebiet bestand bis zur Unabhängigkeit Syriens 1943.

Verfasser: Florian, Andrea.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen