Donnerstag, 3. Oktober 2013

Worum geht es bei den Giftgasangriffen in Syrien?


Boden- Boden-Raketen. Raketen können mit Köpfen bestückt werden, die Giftgas beinhalten. Solche "Massenvernichtungsmittel" fordern nicht nur hohe Opferzahlen. V.a. ist mit diesen Waffen keine Unterscheidung zwischen Militärangehörigen und Zivilibevölkerung mehr zu machen. Das widerspricht dem Völkerrecht.


Am Mittwoch, 21. August hatte die syrische Armee Aufständische angegriffen. Die syrische Opposition wirft dem Assad-Regime vor, dabei Giftgas eingesetzt zu haben, dem angeblich mehr als tausend Tote zum Opfer fielen. Das Assad-Regime bestreitet den Einsatz von Chemiewaffen und wirft den Rebellen vor, selbst für den Giftgas-Angriff verantwortlich zu sein.
Die Inspektoren der UNO haben Tage später herausgefunden, dass beim Anschlag am 21. August bei Damaskus Chemiewaffen benutzt wurden. Es wurden Boden-Boden-Raketen mit dem Nervengas Sarin verwendet.
Die USA und ihre Verbündeten machen Syriens Regierung dafür verantwortlich und drohen mit einem Militärschlag.
Russland ist der Meinung, dass das Regime Assads nichts mit dem Gasangriff zu tun hat, sondern die Rebellen sollen es eingesetzt haben.
Die UNO sagt seit dem 16. September, dass das Giftgas definitiv von der Regierung eingesetzt wurde.
Die britische Botschaft ist der Meinung, dass es nun sicher ist, dass nur das Regime von Staatschef Assad hinter dem Angriff stecken könne.
Trotz dieser Beweislage vertritt Russland immer noch die Position, dass die Rebellen das Giftgas eingesetzt haben.

Verfasserinnen: Vanessa, Tanja.

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