Welches Bild vom Konflikt erschaffen Medien und wie wirkt es auf die Situation in Syrien zurück?
9/11: Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001 durch die Terrororganisation Al-Qaeda in New York. Die Anschläge wirken sich weiterhin auf unsere Wahrnehmung internationaler Konflikte und auf die Konfliktschauplätze selbst aus.
Quelle: rga-online.de
Nach den Terroranschlägen von Islamisten in der westlichen Welt ab 2001 ist ein
negatives Urteil was islamistische oder dschihadistische Bewegungen betrifft
vorprogrammiert. So entsteht auch in der Syrienberichterstattung durch exklusive
Berichte über Dschihadisten an der Front ein negatives Bild auch über die säkulare FSA. Diese fürchtet dies, da der Aufstand insgesamt so in ein "ungünstiges" Licht gerückt wird und die FSA so schwerer Waffen aus dem
Westen bekommen wird.
Die syrische Regierung versucht sich dies zunutze zu machen und bezeichnet die Aufständischen als Islamisten und Terroristen.
Die Islamisten unter den Rebellen wiederum profitieren davon. Durch die starke Medienpräsenz islamistischer Milizen von deren Erfolgen überzeugt kämpfen mehr und mehr viele Junge Syrer sowie ausländische Kämpfer auf
Seiten der Islamisten. Die FSA warnt indessen vor
einer Radikalisierung. Schon jetzt werden Operationen der Aufständischen zum Teil nicht mehr gemeinsam geplant
und durchgeführt.
VerfasserInnen: Nora, Josef.
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